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BeitragVerfasst: 16.08.2006 - 08:06 
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Sharie war eigentlich nicht sehr begeistert davon alleine hier zu bleiben aber es erschiehn ihr doch als sinvoller .Zusammen würde es eine größere Gefahr geben . Sie verstaute die Sachen hinter einem Busch um im Nottfall schneller ein Versteck aufsuchen zu können .

Jeder laut wurde aufgenommen und sie versuchte immer wieder sich selber zu beruhigen. Schon damals im Jungel war ihr unwohl dabei gewesen und diese Situation erinnerte sie stark daran .
Thora hatte sie damals gefunden und die beiden waren dann gemeinsam durch den Jungle gezogen.

Es dauerte nicht all zu lange bis die drei wieder kamen und Sharie aufatmete .Hitana strahlte über das ganze Gesicht und Sharie war etwas irritiert darüber wie so bloss ??
Ein kurzer Blick in die runde der Forscher veriet ihr aber alles und auch sie musste lächeln .

Mittlerweile war die Nacht eingebrochen und es wurde stiller in der Umgebung. Die Frauen welche gerade die Karten erhalten hatten saßen angestrengt da und suchten nach Hinweisen .

Sharie fand Aufzeichnungen von Jahresberichten . Hargenauen Aufzeichnungen welcher Bauer was geerntet hatte und was davon eingelagert wurde um den Winter zu überstehen .

Wie wohl in jeder Welt und Ziviliesation gab es gute wie auch schlechte Ernten , und in manchen Jahren musste man Angst haben ob das Volk überhaubt überleben könne.
So wunderte es Sharie auch nicht das die Sterbeliste immer im Winter bis Frühjahr viel mehr Einträge enthielt als in den Sommermonaten .

Menolly hatte wohl mehr Glück gehabt und so sahen die vier angespannt auf eine Karte von .......

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Die Geschichte geht weiter denn das letzte Wort wurde noch nicht geschrieben Und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
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BeitragVerfasst: 18.08.2006 - 16:32 
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Menolly hatte Karten und Bilder vor sich ausgebreitet!
Wie Hypnotisiert starte sie auf ein Bild! Sharie und Hitana standen jetzt hinter ihr und wussten nicht so recht,
was sie davon halten sollten.
Wer ist dass? Sie sahen Menolly fragend an, obschon sie wussten das sie das Bild auch erst jetzt zum ersten mal sah!
Ich weiß es nicht!? Aber dieses Gefühl.....?
Es zeigte eine Frau, die eine starke Ähnlichkeit mit ihr hatte! Sieh nur, da an ihrem Hals!Hitana hielt die Luft an!
Die Frau trug Augenscheinlich das gleiche Amulett wie Menolly!

Sie konnte nicht mehr hin sehen! Menollys Herz raste!
Lasst uns erst einmal die Karten durch sehen!
Navret sah ihnen auch über die Schulter. Sie versuchten gemeinsam die Landschaften die darauf abgebildet waren zu
erkennen.
Moment,ich glaube die Stelle kenne ich! Navret deutete auf einen Hügel der auf einer Karte abgebildet
war.Aber, da gibt es eigentlich nichts? Wir waren als Kinder oft da um zu spielen. Dort gibt es einen Teich in dem wir Schwimmen waren!

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BeitragVerfasst: 19.08.2006 - 10:22 
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Menollys Hände, die noch immer das Bild hielten, zitterten leicht, doch sie merkte nichts davon. Sie konnte nur noch die starken Gefühle in ihr spüren und ihre Gedanken rasten. Sie versuchte sich abzulenken, indem sie die Aufmerksamkeit auf die Landkarten lenkte. Navret hatte eine Stelle erkannt, doch was sollten sie jetzt damit anfangen?
Sharie und Hitana spürten, dass Menolly mit den Gedanken woanders war. Dennoch brannten Hitana einige Fragen auf der Zunge.

„Menolly? Glaubst du die Frau könnte…?“ Sie redete nicht weiter, da Menolly wusste was sie meinte.
Hitana wusste zwar nichts von Menollys Vergangenheit, doch sie konnte Schlüsse ziehen.
Sie konnten zwar noch nicht ganz sicher sein, doch es schien wahrscheinlich, dass es sich bei der Frau um eine Verwandte handelte.

„Warum waren diese Dinge in der Truhe?“, fragte Hitana Navret.

„Das frage ich mich auch. Sie könnten ziemlich alt sein; vielleicht sogar aus einer Zeit, in der wir noch ein Volk waren oder zumindest Kontakt zueinander hatten. Diese Stelle befindet sich nicht weit von dort, wo wir heute die Duhab vermuten. Vielleicht gehört oder gehörte diese Frau zu den Duhab…. Ich denke wir sollten mal dahin gehen!“
Sharie und Hitana nickten und sahen dann Menolly an, die in Gedanken versunken dasaß.

„Vielleicht hat er Recht, Menolly! Wir wollten ja sowieso zu den Duhab und jetzt haben wir einen Anhaltspunkt und möglicherweise zwei Gründe!“, meinte Sharie aufmunternd.

Menolly nickte mechanisch, tauchte jedoch nicht so richtig wieder aus den Tiefen ihrer Gedanken auf.
Das Gefühl möglicherweise dem Rätsel ihrer Herkunft auf den Grund gehen zu können, ließ sie schaudern. Wenn diese Frau mit ihr so ähnlich war, konnte es dann sein das sie auch aus Peihol kam?
Woher hatte ihr Stiefvater das zweite Buch nach Prihol von wo aus ein Buch nach Peihol geführt hatte?
Warum war sie vor einem Tempel abgelegt worden und wozu war das Amulett gut? Es schien zumindest etwas mit den Kristallen zu tun zu haben, da die Steine in etwa gleich mit denen des Amulettes waren…
Sie seuftze und legte sich genau wie Sharie, Hitana und Navret hin um etwas zu schlafen bevor sie morgen zu dem Teich aufbrechen würden.

Hitana war wie immer früh wach und bereitete das Frühstück zu während die anderen noch schliefen.
Sie machte sich Gedanken über Menolly. Wenn Menolly und die Frau verwandt waren und die Frau zu den Duhab gehörte und noch lebte, könnten sie besser Kontakt mit diesen aufnehmen. Wenn sie nicht mehr lebte, würden sich andere an das Amulett und seine Trägerin erinnern und Menolly als eine Verwandte erkennen. Hitana hoffte, dass etwas davon zutreffen würde, denn das würde ihnen wesentlich weiterhelfen und wäre sicher auch schön für Menolly.

Die anderen wurden im Laufe der Zeit vom leckeren Duft des Frühstücks wach und gesellten sich zu Hitana. Sie redeten nicht viel, sammelten als sie fertig waren ihre Sachen zusammen und zogen los.
Sie waren alle begierig darauf zu schauen, ob sie die Duhab finden konnten. Sie waren jedoch bis zum frühen Nachmittag unterwegs bis sie den Teich erreichten. Navret lächelte als sie alle ihre schmerzenden Füße ins Wasser hielten und sagte: „Da kommen so einige Erinnerungen hoch! Wir sind oft hergekommen, wenn wir Ärger mit unseren Eltern hatten. Ich kann mich nicht erinnern hier jemals einen anderen Menschen gesehen zu haben. Es könnte sich aber einiges geändert haben. Ich war schon lange nicht mehr hier.“

Sie ruhten noch eine Weile aus, ehe sie beschlossen in Richtung des Waldes zu gehen, der in nicht allzu weiter Ferne begann. Plötzlich hörten sie ein seltsames Rascheln. Sie duckten sich und lauschten.
„Was war das?“, flüsterte Hitana.
„Das könnte ein Duhab gewesen sein!“, meinte Navret.
„Oder nur ein Tier!“, sagte Menolly.
Sie richteten sich wieder auf, als sie nichts mehr hörten und sahen sich um. Doch bei dieser Walddichte und dem schlechten Licht konnten sie schlecht sehen.
Dann erspähten Sharies scharfe Augen an einer lichteren Stelle eine menschliche Gestalt und sie wusste, dass dies ein Duhab sein musste, als dieser ihren Blick zu spüren schien und leise davonhuschte…

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BeitragVerfasst: 20.08.2006 - 12:42 
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In Thoras Relto…

Die Tage, an denen der dichte blauweiße Nebel das beherrschende Element in dieser Welt war, gingen heute wieder zu Ende. Träge Dunstschlieren schlängelten sich durch die hohen Gräser und um die blühenden Sträucher, um sich unmerklich und fast widerwillig in Richtung der tiefen Schlucht zurückzuziehen.

Nur noch kurze Zeit… und die Sonne und mit ihr das gleißende Licht, würden den Kampf gegen die fast undurchdringliche Barriere gewinnen. Auf der anderen Seite der Klamm schälten sich gleich transparenten Schemen bereits die schroffen Umrisse des dortigen Plateaus heraus. Einige Greifvögel umrundeten schon den Branaskegel in freudiger Erwartung einer reichen morgendlichen Beute.

In regelmäßigen, immer wiederkehrenden Zeitabständen schob sich der undurchdringliche Nebel unaufhaltsam aus der tiefen Schlucht heran. Er gehorchte einem rätselhaften Naturgesetz und verbarg tagelang alles mit seinen dichten Schleiern, um sich dann wieder in die unerforschte Tiefe des Canyons zurückzuziehen. Nach einem feststehenden Zeitraum begann das Spiel erneut. Dieses faszinierende Naturschauspiel erinnerte Thora fast an das tiefe Ein – und Ausatmen eines riesenhaften Wesens.

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Als endlich der erste Sonnenstrahl den Weg durch den zähen und nur zögernd nachgebenden Dunst fand, verwandelte sich die Wiese in einen golden glitzernden Teppich. In den Myriaden Tautröpfchen brach sich das Licht und schien in jeden einzelnen ein Universum voller unbekannter Geheimnisse und Rätsel zu enthüllen zu wollen.

Tief atmete Thora auf und sah sich mit leuchtenden Augen um. Hier war ihr kleines privates Reich…wie hatte sie diese Welt in ihrer eigentümlichen kühlen Schönheit vermisst! Die fremdartigen Sträucher und Bäume, die sie von ihren ausgedehnten Forschungsreisen mitgebracht und hier mit Erfolg kultiviert hatte, trugen schwer an den Blüten, Früchten und Beeren. Ein wahrhaft reich gedeckter Tisch für die fleißigen Insekten und Vögel…sinnierte sie.

Einige Tage wollte sie hier im Relto bleiben, um ihre jüngsten Erlebnisse bei den Andorranern zu verarbeiten. Gleichzeitig würde sie jedoch bereits die Vorbereitungen für eine neue Reise durch unbekannte Dimensionen treffen, auf der ihr sicher wieder auch einige bekannte und noch unbekannte Forscherfreunde begegneten. Schon allein bei diesem Gedanken geriet sie eine freudige Aufbruchstimmung und sie zweifelte nicht daran, dass neue Abenteuer die vergangenen in den Schatten stellen würden…

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Eine recht umfangreiche, flach gepresste Lichtung im hohen Gras verriet die zeitweilige Anwesenheit eines größeren Wesens…

Sie hob den Blick und sah zur anderen Seite der Schlucht hinüber. Zu den Vögeln, die den Branaskegel umkreisten, hatte sich ein riesiges Geschöpf gesellt, welches mit enormer Flügelspannweite majestätisch langsam seine Runden drehte. Darise…dachte sie bewegt und bewunderte wieder einmal die eleganten Bewegungen des exotischen Wesens. Trotz der Entfernung vermeinte sie den sirrenden Ton zu vernehmen, den Darise gleich einem Gesang stets von sich gab. Besonders in den stillen Nächten trug der Wind die Laute weithin über die Schlucht hinaus ins Land und es schien, als würde alle Welt schweigen, um diesen Tönen zu lauschen.

Nichts hatte sich in ihrer Abwesenheit hier geändert… noch immer befasste sich Toremal, das katzenhafte Wesen, welches sie damals begleitet hatte, mit den umfangreichen Reiseberichten ihres Vaters, die sie ihm zu Studienzwecken allesamt überlassen hatte und noch immer beschäftigte sich Darise mit ihrem einzigen Ei, welches sich warm anfühlte und wenn man genau hinsah, vermeinte man ab und zu unter der dicken, dellenreichen Schale schwache Bewegungen zu erkennen. Wahrlich…das war ein kleines Wunder…

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Aber eigentlich war sie doch so lange gar nicht fort gewesen. Denn gemessen an der Zeit, die sie nach ihrer missglückten Heimkehr in Fantasia…einer Welt von Andromeda verbracht hatte, war ihre anschließende Odyssee bei den Andorranern nur von kurzer Dauer gewesen. Rakoul hatte ihr versichert, dass Jagura, die Heilerin, Andromeda davon in Kenntnis setzen würde, dass Thora wieder in ihrer Heimat weilte.

Rakoul-Var…der Sonnenjäger…die Begegnung mit ihm hatte ihr Forscherleben in den Grundfesten erschüttert. Zum ersten Mal hatte sie sich zweifelnd gefragt, ob das Leben, welches sie führte, richtig war. Noch einmal hatte er sie vor ihrer Abreise von Laugroa gebeten, ihn nach Grumor zu begleiten. Das Dasein auf Grumor versprach abenteuerlich und aufregend zu werden…dafür garantierte schon allein solch ein bizarrer Charakter wie Rakoul.

Einmal mehr hatte sie jedoch abgelehnt und war sich doch darüber im Klaren, dass er ein Teil ihres Lebens geworden war. Gedankenverloren strich sie über den schlichten Einband des Verbindungsbuches nach Eryn, welches Rakoul ihr gegeben hatte. Ja… sie würde gewiss den Weg nach Eryn gehen, um in seiner Nähe die Kraft zu finden, die sie für ihr unruhiges Leben brauchte.

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Langsam schritt sie über die feuchte Wiese ins Haus. Sinnend ruhte ihr Blick auf den Rucksack, den Rakoul bei seinem Testbesuch nach der Restauration ihres Reltobuches hier abgestellt hatte und der die Habseligkeiten enthielt, die sie bei der letzten Exkursion mit den Freunden bei sich getragen hatte.

Erinnerungen drängten sich in den Vordergrund…die lange Suche nach Cathy…das Rätsel der mysteriösen Dimensionsfalten…die fremdartige Pyramide, die sie nur kurz gesehen hatte und gleich darauf wieder aus den Augen verlor…den anstrengenden und gleichzeitig abenteuerlichen Marsch mit Sharie durch unbekanntes Gelände, als sie nicht wussten, was sie an der nächsten Abzweigung erwartete…die überraschende Ankunft von Andromeda…es hatte so viele Rätsel gegeben, die sie nicht gelöst hatten. War ein Mysterium einigermaßen geklärt, so harrten gleich mehrere Neue ihrer Enthüllung.

Überdeutlich sah sie im Geiste das Bild vor sich, als sich die Freunde nach einem langen, gemeinsam erlebten Abenteuer voneinander verabschiedeten, um jeder für sich seinen eigenen Weg zu finden. Was war aus Sharie…was aus Cathy geworden? Was taten sie im Augenblick und wo befanden sie sich? Was machte Andromeda, mit der sie kurze, aber denkwürdige Abenteuer erlebt hatte?

Seufzend öffnete Thora den Rucksack und griff hinein…


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BeitragVerfasst: 23.08.2006 - 07:19 
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Sharie war unwohlsam bei dem Gedanken beobachtet zu sein . War es nur einer oder eine ganze Menge von diesen Duhabs , die sie beobachteten ??

Waren sie friedlich und würden sie nicht als Feinde betrachten ??

Kurz hatte sie den Gedanken ihr Messer in die Hand zu nehmen, ließ es aber dann da sie auf keinen Fall den Eindruck enstehen lassen wollte, man wäre selber der Feind .

Der Teich lag friedlich da und selbst die Tiere schienen die Anspannung zu spühren . Leichte Dunstschwaden lagen über ihm und Sharies Blicke zum Himmel verhießen nix gutes.

Oft hatte ihr Vater mit ihr die Wolken beobachtet und ihr so einiges über die verschiedenen Farbgebungen und Reaktionen gelehrt .Und das war er zu dieser sagte , war nicht gut .

Sie blieb stehen und wendete sich den anderen zu .

Ich glaube wir brauchen ein Festes Lager heute Nacht, sieht nach nem kräftigen Schauer aus

Navret nickte sofort und die anderen sahen erst jetzt die veränderung die der Himmel vorbereitete .

Stimmt, Sieht nicht gut aus kam es wie aus einem Mund von Hitana und Menolly.

Navret , gab es hier einen Unterstand in der Nähe , oder ein Haus welches vielleicht leer steht ? fragte Hitana.

Mh , es gab mal eins , in dem wir damals immer verstecken spielten. Es liegt ein paar Meter entfernt hinter ein paar Bäumen.

Vorsichtig setzte die Gruppe ihren Marsch fort.

Da Sharie vorne weg lief blieb sie als erste wie Angewurzelt stehen !! Das Haus welches Navret zu meinen schien , lag völlig ineinander gebrochen vor ihnen . Nicht mal eine Wand stand mehr gerade da und die Frage stand im Raum , wo die Gruppe nun übernachten sollte.

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BeitragVerfasst: 25.08.2006 - 17:39 
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Sharie drehte sich zu Navret um.Weist du noch eine Stelle, wo wir Unterschlupf finden könnten?
Es blieb ihnen nicht mehr viel Zeit einen Passenden Platz zu finden!
Nun, ich glaube wenn wir in diese Richtung weiter gehen, könnte dort eine kleine Höhle sein! Er
war sich nicht mehr so sicher, aber ihnen blieb nichts anderes über als es zu Probieren!

Tatsächlich fanden sie eine sehr kleine Höhle, aber sie bot genügend Schutz um den Sturm,
der sich bereit machte los zu brechen, zu überstehen.
Ihnen blieb gerade noch Zeit die Zeltplanen so an zu bringen, das der meiste Regen nicht zu ihnen durch dringen konnte.
Sie saßen dicht bei einander, und hörten den Wind wie er um den Felsen und die Bäume blies!
Navret konnte sich nicht Erinnern wann er schon einmal solch einen Sturm erlebt hatte.

Menolly spürte die ganze Zeit das das Amulett Wärme ausstrahlte,
aber sie wollte noch nichts sagen da sie selber noch nicht wusste was es zu bedeuten hatte!
Sie setzte sich etwas abseits, so weit es überhaupt möglich war, und nahm das Amulett in die Hand.

Ein Lichtblitz lies sie zusammen zucken. Dann sah sie in schnellem wechseln Häuser, Gesichter und ihre Freunde!
Sie waren auf dem Richtigen Weg dass spürte sie, aber auch das es nicht leicht würde!
Aber irgendetwas stimmte nicht!
Es schien so als ob das Amulett sie nicht los lassen wollte!

Menolly glitt immer weiter ab. Sie konnte nichts dagegen machen.
Was wollte es ihr nur zeigen? Dann, plötzlich sah sie eine Frau die ihr unbekannt war.
Menolly konnte spüren das diese Frau über ihr Leben nach dachte und Zweifel hegte!
Sie spürte das diese Frau wichtig war.


Menolly.....Menolly wach auf! Was ist nur mit dir?
Langsam tauchte sie wieder aus dem Strudel der Gefühle und Visionen auf.
Sharie kniete neben ihr. Ihr war an zu sehen das sie leichte Panik hatte da sie Menolly nicht gleich Wach bekam.
Der Tag war schon angebrochen.
Menolly öffnete ihre Augen. Thora...., mehr kam nicht über ihre Lippen!

Hitana und Sharie starten sie an!

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BeitragVerfasst: 26.08.2006 - 10:50 
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Thora?, fragte Sharie erstaunt. Plötzlich musste sie wieder an ihren Traum denken.
Menolly, was ist passiert?, fragte Hitana eindringlich. Sie spürte, dass irgendetwas Seltsames hier geschah.

Menolly strich sich über die Augen und schüttelte den Kopf. Ich weiß nicht recht…Ich habe mir mein Amulett angesehen, weil es so warm war und plötzlich hatte ich eine Vision. Wir sind auf dem richtigen Weg, aber es warten noch viele Gefahren und dann war da noch diese Frau, die ich überhaupt nicht kenne, aber ich wusste ihren Namen und spürte was sie fühlte!, flüsterte sie verwirrt.

Sharie und Hitana sahen sich nachdenklich an. Dann erzählte Sharie von ihrem Traum. Hitana schüttelte den Kopf. Was hatte das alles bloß zu bedeuten? Es schien als ob Thora irgendwie wichtig war. Doch sie wussten weder, wo sie war noch was sie machte. Sie konnten nur anhand der beiden Dinge die Sharie und Menolly gesehen hatten vermuten, dass Thora auch noch nicht so recht wusste, was sie tun sollte. Die Wüste Nyruga war ihr einziger Anhaltspunkt, wo Thora möglichweise hinwollte.

Hitana würde sich natürlich freuen, Thora wiederzusehen, aber sie würde ihre Mission nicht noch einmal unterbrechen, um auf die Suche nach ihr zu gehen. Wenn Thora bei diesem Abenteuer mithelfen konnte (oder sollte?) oder Hilfe brauchte, dann mussten sie versuchen sie über die KI zu erreichen und sie irgendwo abfangen.

Sie seufzte und sah Navret an, der einen Arm um sie gelegt hatte. Er hatte wahrscheinlich das meiste von ihrer Unterhaltung mitbekommen und fragte sich sicher was das alles sollte. Wenn sie mit ihm zusammen sein wollte, musste sie ihm irgendwann einmal alles erklären. Sie fragte sich sowieso, wie ihre gemeinsame Zukunft wohl aussehen mochte. Würde Navret mit ihr nach D’ni kommen wollen?

Bevor sie einschlief, musste sie an Thora, Cathy und Andromeda denken, die sie schon seit so langer Zeit nicht mehr gesehen hatte. Sie versuchte zu fühlen, wie es den dreien wohl erging. Cathy war noch immer glücklich aufgrund der Liebe zu Bradhi, Andromeda konnte sie nicht erreichen und Thora…, Thora zweifelte und hatte doch feste Absichten…

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BeitragVerfasst: 02.09.2006 - 06:17 
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Sharie war auch sehr nachdenklich geworden . Bei ihrem Traum konnte man meinen das auf Grund der Ereignisse einfach eine Erinnerung in ihr hoch gekommen war und diesen Traum ausgelöst hatte . Aber bei Menolly ??

Sie kannten sich nicht und waren so weit Menolly das einordnen konnte sich auch nie begegnet .Vielleicht hatten Sharie und Hitana mal den Namen erwähnt aber wieso Träumte sie dann auch noch zufällig von der Wüste , in der sie so viel erlebt hatten ?

Der nächste Morgen kam für Sharie viel zu früh . Sie hatte noch lange hin und her überlegt , war aber auf keine Andere Möglichkeit gekommen als das es wohl Schicksal sein würde das die Dinge so geschahen .

Hitana saß schon mit Navret am neu entfachten Feuer. Ein Blick zu Sharie sagte ihr alles und ihr schien es nicht anders gegangen zu sein .

Schon komisch kam es nach den ersten Schlücken aus ihrer Kaffee Tasse leise aus ihr heraus.

Wie kann das sein ?? fragte Hitana ebenfalls flüsternd um Menolly nicht zu wecken die noch friedlich schlief .

Ich weiß es nicht aber Zufall ist das sicher nicht . Wir sprachen nie über sie wenn jemand dabei war

Man war es einfach leid jedem Stundenlang eine Reise zu umschreiben die Aufregender war als alles was sie kannten. Und so sprach man halb nur wenn man sich sicher fühlte , das niemand da war der alles wissen wollte .

Eine Zeit lang starrten sie weiter , in das wärmende Feuer. Erst ein öffters aufeinander Folgendes knacken im Wald ließ die drei aufschrecken . Sie waren nicht alleine hier , so viel stand fest !!

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BeitragVerfasst: 02.09.2006 - 15:54 
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Das wird mir langsam alles ziemlich unheimlich! meinte Sharie.
Wir werden beobachtet, das spüre ich ganz deutlich! sagte Hitana.
Wäre bloß Thora hier! Sie kann ziemlich gut mit fremden Wesen umgehen. sagte Sharie seufzend.

Sie verfielen wieder ins schweigen und hingen jeder seinen eigenen Gedanken nach. Irgendwann kam dann schließlich auch Menolly aus der Höhle, die nach den Ereignissen der letzten Nacht noch immer etwas verwirrt war. Sie setzte sich zu den drei anderen und fragte Und gibt es irgendetwas Wichtiges?

Nein, nichts weiter außer das wir beobachtet werden. sagte Hitana.

Wie sollen wir jetzt weiter vorgehen? fragte Menolly.

Ich weiß es könnte riskant sein, aber wir sollten versuchen direkten Kontakt zu den Duhab aufzunehmen. Falls sie es sind, die uns beobachten, womit ich mir ziemlich sicher bin, dann sollten wir einfach nach ihnen rufen. Mir reicht es nämlich so langsam durch diesen Wald zu streifen und überhaupt nichts dabei zu erreichen! grummelte Sharie.

Navret wiegte nachdenklich den Kopf hin und her und sagte Ja, aber das könnte sie verschrecken. Vielleicht kommen sie von selbst, wenn sie sicher sind, dass wir keine Gefahr darstellen. Vielleicht werden sie sich uns in den Weg stellen, wenn wir noch weiter in ihr Gebiet vordringen. Vielleicht erkennen sie aber auch mich als einen ihrer Feinde wieder und bleiben deswegen weiter versteckt.
Ich kenne diese Wälder nicht allzu gut und weiß daher nicht, wo wir genau sind. Es ist durchaus möglich, dass wir uns bereits im Jagdgebiet der Gerzuh befinden. Sollten die uns entdecken, stecken wir richtig in Schwierigkeiten!


Die vier sahen sich ernst an und beendeten ihr Frühstück schweigend. Bei jedem Rascheln im Gebüsch zuckten sie leicht zusammen und besonders stark erschraken sie, als sie tierartige Schreie hörten. Für einen Moment standen sie alle wie gelähmt da, dann atmeten sie tief durch und schulterten ihre Rucksäcke und Taschen.

Sie waren kaum losgegangen, als sie plötzlich ein ziemlich lautes Rascheln hörten. Dann ertönten zwei Schreie: Ein ängstlicher und ein bösartiger und plötzlich sahen sie eine schlanke Gestalt aus dem Dickicht hervorschießen, die von einer breiten untersetzten Gesalt verfolgt wurde. Die beiden beachteten die vier Forscher gar nicht und rannten weiter. Völlig fassungslos starrten die vier den beiden hinterher.
Er ist in Gefahr, wir müssen ihm helfen! rief Menolly und rannte hinter den beiden her. Hitana, Sharie und Navret sahen sich kurz an und stürmten dann hinterher. Es war nicht schwer den beiden zu folgen, da sie eine deutliche Schneise in den Wald geschlagen hatten.

Schließlich kamen sie auf eine kleine Lichtung, wo die breite Gestalt es geschafft hatte, die schlanke zu Fall zu bringen und gerade kurz davor war, sie zu töten. Menolly stürzte sich von hinten auf die breite Gestalt. Ihr Amulett glühte plötzlich wie Feuer. Sie schaffte es der breiten Gesalt das Messer aus der Hand zu schlagen, so dass die schlanke Gestalt sich befreien konnte. Doch der völlig verschreckte junge Mann blieb liegen und starrte nur gebannt auf das Geschehen. Kurze Zeit später trafen die drei anderen Forscher ein und halfen Menolly den kräftigen Mann entgültig festzunageln.

Sie fesselten ihn an einen Baum und knebelten ihn gründlich und wandten sich dann dem jungen Mann zu, der immer noch dalag. Alles in Ordnung mit dir? fragte Menolly ihn schwer atmend. Der junge Mann starrte sie alle ängstlich an. Wir haben gerade eine Duhabjagd erlebt! sagte Navret. Alle schauten von dem zappelden und grunzenden Gerzuh am Baum zu dem vor Schreck gelähmten Duhab auf dem Boden. Wie würde er reagieren, wenn er aus seiner Starre erwachte?...

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BeitragVerfasst: 08.09.2006 - 10:04 
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Was sollten sie jetzt mit den beiden machen?
Wir können ihn nicht hier Gefesselt lasen! Menolly sah auch in seinen Augen Angst!
Aber, wenn wir ihn jetzt wieder laufen lassen, werden wir nicht so einfach Kontakt mit den
Gerzuh aufnehmen können! Sie würden uns jetzt mit Sicherheit als Feinde an sehen!



Der Duhab war immer noch starr vor Schreck. Er verstand nicht was hier vor sich ging!
Er erkannte das Navret zu den Trevat gehörte, aber die Frauen machten ihm noch mehr Angst!
Sie Strahlten etwas merkwürdiges aus!

Sharie wollte ihn beruhigen, aber als sie auf ihn zu ging sprang er auf und verschwand in den Büschen!
Und jetzt?Sharie sah die anderen fragend an.
Abwarten! Alle sahen irritiert zu Menolly!

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Glaubst du etwa er kommt zurück? fragte Hitana Menolly verwundert.

Das vielleicht nicht, aber wenn er nicht vorsichtig ist, wird er eine Spur hinterlassen! sagte auf einmal der Gerzuh.
Alle starrten ihn an und fragten sich, was sie mit ihm tun sollten.
Wie heißt du? fragte Sharie ihn schließlich.

Mein Name ist Vamir sagte er.

Also Vamir, du weißt wir sind dir zahlenmäßig überlegen. Was würdest du also tun, wenn wir dich jetzt freilassen? fragte Hitana.

Vamir überlegte eine Weile und betrachtete die Fremden genauer. Der Mann war von den Trevat, aber die Frauen schienen nicht von Peihol zu sein. Er wusste nicht genau, welche Absichten sie hatten, doch er entschied sich, ihnen erstmal zu helfen und zu schauen, was sie vorhatten. Er wusste, sie würden ihm wegen dem schlechten Ruf seines Volkes nicht trauen, hoffte aber ihnen zeigen zu können, dass nicht alle Gerzuh böse waren. Manche – so wie er - waren dazu gezwungen worden, Duhab zu jagen.

Ich werde nichts tun. Ich weiß, ihr werdet mich nicht gehen lassen. Aber ohne meine Hilfe werdet ihr den Duhab nicht wieder finden.

Die Forscher tauschten untereinander unsichere Blicke aus. Konnten sie diesem Mann, von einem Volk von dem sie nichts Gutes gehört hatten, trauen? Falls er etwas Gemeines vorhatte, würden sie ihn wahrscheinlich stoppen können. Außerdem hatte er recht: Den Duhab würden sie ohne so gute Kenntnisse in dieser fremden Umgebung nicht ausfindig machen können.

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Sharie sah misstrauisch in die Runde !!

Hier im Unbekannten wäre sie froh eine erfahrene Jägerin wie Thora bei sich zu haben . Mit ihr würde sie sich wesentlich Sicherer fühlen .

Navret band Vamir langsam vom Baum .
Alle starrten auf die zwei und waren auf alles gefasst , aber der Fremde versuchte es erst gar nicht . Er schiehn wirklich freiwillig bei ihnen bleiben zu wollen .

Sharie erinnerte sich an Grausame Geschichten die man sich ab und zu in der Stadt erzählte . Natürlich wusste jeder, das von Erzählung zu Erzählung immer mehr dazu kam , aber das was sie hier erlebt hatte , passte zumindestens einigermaßen zu dem was sie so aufgeschnapt hatte .

Navret und der Gerzuh sahen sich an der Stelle um wo der Duhab entfohen war und beide waren sich einig welcher Spur sie folgen mussten.

Er ist Richtung Kalariberg gegangen sagte Vamir , und Navret schien ihm zu zustimmen .

Die drei Frauen sahen sich an , und nahmen es zur Kenntnis als ob es ihnen völlig klar gewesen wäre .

Na dann mal los sprudelte es aus Menolly heraus Wir wollen ihm nicht zu viel Vorsprung gönnen .

Navret und der Gerzuh gingen voran , dann Hitana und Menolly. Sharie machte das Schlußlicht und beobachtete die Umgebung genau .

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Die Geschichte geht weiter denn das letzte Wort wurde noch nicht geschrieben Und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
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BeitragVerfasst: 19.09.2006 - 14:37 
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Sharie traute der Ruhe nicht. Sie behielt den Gerzuh genau im Auge, da sie sich sicher war das,
wenn er einen Duhab zu fassen bekommen würde, gleich mit ihm verschwinden würde!
Es waren noch deutliche Spuren von dem Sturm zu sehen. Einige Bäume waren umgeknickt,
andere sahen so aus als ob ein Riese sie einfach auseinander gerupft hätte!

Plötzlich blieb Vamir stehen! Sie beobachten uns! Wartet hier! Er ging nun einen schritt vor.
Laut sagte er in die Büsche:Ich bin nicht hier, um Jagt auf euch zu machen! Ich bin es Satt, euch zu Jagen!
Die Frauen sahen sich erstaunt an! Was hatte dass jetzt zu Bedeuten?
Vamir drehte sich zu ihnen um. Ja, ihr habt richtig gehört! Ich wollte es nie!
Aber so ist und war es Tradition bei unserem Volk!


Menolly ging auf ihn zu, erst wollte er ihren Händen ausweichen, doch dann lies er es doch zu, das sie seine nahm!
Sie spürte sofort, das er es ehrlich meinte! Nun sprach sie genau so laut wie Vamir:Ich weiß, ihr traut ihm nicht!
Ich weiß das er die Wahrheit spricht! Und bedenkt, ihr seit fiele und Vamir ist hier nur einer!
Der Mann den er Gefangen nehmen wollte hat euch sicher berichtet das wir ihn gerettet haben!


Stille!

Dann plötzlich hörten sie eine zaghafte Frauen stimme. Bist du dir denn sicher, das euch niemand aus seiner Sippe
gefolgt ist?

Vamir und Menolly sahen sich an. Dann sagten sie wie aus einem Mund:Ja, ganz sicher!

Es raschelte rechts neben ihnen in den Büschen. Als sie in die Richtung sahen trat eine junge Frau auf sie zu.
Verzeiht mein Misstrauen, aber wie kann ich sicher sein das ihr die Wahrheit sagt?
Sharie und Hitana kamen näher.
Du hast recht, aber mehr als unser Wort können wir dir nicht geben!
Aber vielleicht ist dies der erste Schritt um Frieden zu bringen unter euren Völkern!
Sharie sah sie mit festem Blick an!

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Ich bin nicht Lieb, sonst würde ich jetzt nen Heiligenschein haben aber wer braucht schon so ein Ding!


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BeitragVerfasst: 23.09.2006 - 12:52 
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Hitana schaute sich in der Runde um. Sie spürte die Spannung unter den Anwesenden. Es war wahrscheinlich das erste Mal seit langer Zeit, dass sich die drei verfeindeten Völker gegenüber standen und sich nicht bekriegten.
Auch die anderen waren etwas unsicher. Aufmerksam musterten sie die fremde Frau, die sie ebenso aufmerksam ansah. Nach einer Weile Schweigen begann die junge Frau zu sprechen.

Frieden? Das ist wahrhaft etwas, was wir uns schon lange wünschen! Ich werde eurem Wort glauben, da ich in den Augen dieses Gerzuh sehen kann, dass er friedlich ist und vor den Trevat mussten wir uns noch nie fürchten. Aber wer seid ihr? fragte sie die drei Frauen.

Wir sind Forscherinnen aus einer fremden Welt und möchten euch gerne helfen, den Frieden zu erreichen! Dies wird allerdings nur dann möglich, wenn sich die drei Völker wieder vereinen, um die Macht der Kristalle zu entfesseln, so glauben wir. Jetzt haben wir je einen Vertreter eines Volkes und es fehlt nur noch ein Kristall. erklärte Hitana.

Es gibt eine kleine Gruppe von Gerzuh, die wie ich sind und mir dabei helfen könnten, den Kristall der Gerzuh zu bekommen. sagte Vamir.

Das ist gut, Vamir! Doch zuerst wollen wir alle die Duhab etwas besser kennenlernen! sagte Menolly und sah die Frau an.

Diese hatte ebenfalls ihr Augenmerk auf Menolly gerichtet und schien irgendwie ins Grübeln gekommen zu sein. War es möglich, dass sie die Frau auf dem Bild kannte, die Menolly so ähnelte? Oder spürte sie die Kraft des Amulettes, dass Menolly stets gut versteckt hielt?

Die Frau kam wieder aus ihren Grübeleien und lächelte zaghaft. Das freut mich! Mein Name ist übrigens Diora. Ich muss allerdings erst den anderen alles erklären, bevor ich euch in unser Dorf lassen kann! Wartet hier, ich bin bald wieder da!

Damit verschwand sie im Dickicht. Die Gruppe blieb wo sie war und lauschte auf die Geräusche des Waldes. Dies war wirklich eine schöne Welt und noch schöner würde sie sein, wenn endlich wieder Frieden zwischen den Völkern herrschte!

Diora erschien wirklich nicht allzu lange nachdem sie verschwunden war wieder und hatte einige Männer und Frauen ihres Volkes mitgebracht, die die Gruppe neugierig musterten und trotz der Versicherungen Dioras furchtsam dreinblickten.

Wir heißen euch unter den Duhab wilkommen! Bitte folgt uns zu unserem Dorf! sagte Diora freundlich.

Diora ging voran und die Gruppe mit Sharie, Menolly, Navret, Vamir und Hitana folgte. Die Männer und Frauen von den Duhab bildeten den Schluss. Stets auf der Hut, bahnten sie sich ihren Weg durch das Dickicht und kamen nach zwei Stunden zum Rand des Waldes. Dort erstreckte sich vor ihnen eine große Wiese, auf der kleine, einfache Hütten standen. Die Wiese wurde auf allen Seiten von dem Wald umschlossen, was bedeutete, dass die Bäume extra geschlagen worden waren, um Freiraum zu schaffen.

Dort unten wuselte ein reges Leben und die Forscher waren schon begierig darauf, alles über die Duhab zu erfahren. Und vielleicht fanden sie hier auch etwas über Menollys Vergangenheit, die Frau auf dem Bild und das Amulett heraus…

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Nil tam difficile est, quin quaerendo investigari possiet

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BeitragVerfasst: 03.10.2006 - 13:33 
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Sharie und Menolly waren doch etwas erstaunt, das die Duhab so schnell bereit waren sie mit in ihr Dorf zu nehmen!
Hitana war wohl zu aufgeregt, um sich darüber Gedanken zu machen!

Als sie endlich im Dorf ankamen, bemerkten sie das etwas nicht stimmte!
Hast du nicht auch das Gefühl als ob wir hier in einer Kulisse stehen? flüsterte Sharie Menolly zu.
Sie Nickte nur.

Sharie sah die Frau an, sagte aber erst ein mal nichts. Sie verstand es gut, das dieses Volk sich so verhielt!
So da wären wir! Die Frau sah zu der Gruppe die sich aufmerksam um sah.
Menolly lächelte sie an.Ihr habt euch wirklich Mühe gegeben um andere zu Täuschen, aber wir haben nicht das Gefühl, als ob ihr jemals hier Gelebt habt!
Habt ihr wirklich geglaubt ich führe euch direkt in mein Dorf? Sie sah Sharie an, die sie wiederum anlächelte
und dabei den Kopf schüttelte.

Hitana war die Enttäuschung an zu sehen, aber sie schwieg.
Ich denke es ist ein guter Ort, um alles zu besprechen . sagte Sharie.
Sie setzten sich unter einem Baum und Diora lies Essen und Trinken herbei holen.

Vielleicht erzählt ihr mir erst einmal was ihr überhaupt genau vor habt! Diora konnte noch nicht ganz verstehen was dies alles für ihr Volk und den anderen zu Bedeuten hatte!
Wieso glaubten diese Frauen, sie könnten etwas vollbringen was schon so lange keiner geschafft hatte!

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