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BeitragVerfasst: 02.03.2007 - 16:44 
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Die vier Tage vergingen wie im Fluge und dann standen Atiana, Tyrrus und Demnar wieder vor dem Rat und konnten ihre letzten Gesuche oder Bitten aussprechen und – wenn sie wollten – eine Rede halten. Im Saal war es unruhiger denn je. Offensichtlich waren in der Zwischenzeit große Diskussionen unter den Gildenmännern ausgebrochen.

„Gildenmänner, wir kommen heute zum Abschluss der Verhandlungen. Wir geben jedem der Angeklagten die Möglichkeit noch einige letzte Worte zu sprechen, ehe wir zur Abstimmung über ihre Strafen kommen. Atiana, habt ihr noch etwas zu sagen?“

„Ja, euer Lordschaft. Verehrter Rat, ich weiß ihr habt euch bereits ein klares Bild von mir gebildet durch das was ich gesagt und das was ich getan habe. Ich weiß auch, dass es vermessen ist euch darum zu bitten Gnade wallten zu lassen. Ich denke, ich kann ohne Zweifel behaupten, dass es einige Leute in D’ni gibt, die genauso oder ähnlich über die Regeln denken. Dies mag euch schockieren und ihr werdet es wahrscheinlich nicht glauben. Dazu habt ihr auch ein gutes Recht, denn in der Geschichte unseres Volkes ist es nur selten vorgekommen, dass sich Menschen so offen gegen die Regeln gestellt haben, wie wir drei hier.

Doch im Versteckten gibt es noch viele mehr, die ähnlich denken und Gefangene dieses Systems sind. Eines Systems in dem sie sich nicht wohl fühlen, aber gelernt haben dort zu leben. Manche – so wie ich – sehen D’ni trotz allem immer noch als ihre Heimat an und so werde ich dies alles sehr vermissen, wenn ich jetzt damit bestraft werde irgendwohin geschickt zu werden, wie es ja bei solchen Fällen üblich ist.

Ich bin mir meiner Verstöße bewusst, werde mich dafür aber nicht entschuldigen oder reumütig zeigen. Ich habe es gewagt aus dem Gefängnis der Regeln auszubrechen und ich bin stolz auf das was ich getan habe. Vielleicht habe ich es sogar geschafft, einige von euch nachdenklich zu stimmen und all diejenigen, die nachdenklich geworden sind, Gnade wallten lassen wollen und etwas Mitleid haben, bitte ich dafür zu stimmen, dass ich nach Andara zurück darf, wo ich das Verbindungsbuch zurück nach D’ni – wenn nötig auch unter der Aufsicht eines Bewahrers – verbrennen werde.

Mit den anderen Büchern mögt ihr tun, was ihr wollt. Ich habe nicht viel erreicht, außer das es zumindest teilweise anerkannt wird, dass ich ein gutes Zeitalter geschrieben habe. Behaltet dies in eurer Erinnerung, wenn ihr wollt. Und wer weiß, vielleicht werden eure Nachfahren eines Tages eine etwas andere Sicht auf diese Dinge haben!? Bitte, lasst mich zu meiner Familie und meinen Freunden auf Andara zurückkehren! Das ist alles, was ich sagen wollte!“

Stille kehrte ein. Das Raunen war zu einem Flüstern geworden, welches nun von der Aufforderung des fünften Lords unterbrochen wurde, dass Tyrrus jetzt dran war. „Hoher Rat. Ich habe nicht viel anderes als Atiana zu sagen, beziehungsweise habe ich das meiste schon in meiner Anhörung gesagt. Auch ich möchte euch um Gnade bitten, wenn auch aus anderen Gründen. Ich bin ein alter, kranker Mann, der nur noch wenige Jahre zu leben haben wird. Ich weiß, Strafe besteht darin jemanden in ein Gefängniszeitalter zu schicken, aber es ist nirgendwo vorgeschrieben, wie dieses Zeitalter aussehen soll. Das einzige, was sichergestellt werden soll ist, dass der Bestrafte nicht nach D’ni zurückkehren kann, was von vielen getreuen Bürgern D’nis als furchtbare Strafe angesehen wird, weil D’ni doch so ein wunderbarer Ort ist.

Wenn es in Ordnung wäre Atiana nach Andara zu schicken und es zu einem Gefängnis für sie zu machen, so wäre es für mich in Ordnung in einem meiner Zeitalter gefangen zu sein. Ohne meine Schreiberutensilien kann ich sowieso nichts mehr tun, was ich aber auch nicht vorhabe. Ich habe wahrlich genug Aufregung hinter mir! Demnar hat einem Bewahrer soeben zugeflüstert, dass er bereit wäre in einem anderen Zeitalter, dass ich geschrieben habe, gefangen zu sein. Ihr könnt jetzt also zur Abstimmung kommen!“

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Nil tam difficile est, quin quaerendo investigari possiet

Hitana Mikoyan (SL) , Hitana Jadurian (GW)


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BeitragVerfasst: 09.03.2007 - 20:00 
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Der erste Lord nickte und rief: „Ihr habt die Worte der Angeklagten gehört, Gildenmänner. Wer es wünscht kann seine Meinung noch äußern, ansonsten möchten wir nur eure Stimmen hören, ob wir den Angeklagten ihre Wünsche gewähren sollen oder nicht!“ Es wurde wieder laut, da die Gildenmänner angeregt zu diskutieren begannen. Offensichtlich war die Meinung unter ihnen geteilt. Die Großmeister jeder Gilde versuchten Ruhe in ihre jeweiligen Blöcke zu bringen und jeden der 19 Mitglieder nach seiner Meinung zu fragen. Sie notierten dann die Anzahl der Ja- und Nein-
stimmen, um sie in Kürze dem Rat mitzuteilen.

Es war zu laut um auch nur ein bisschen davon mitzubekommen, worüber solange diskutiert wurde, doch irgendwann schienen die fünf Lords zu glauben nach den ersten Ergebnissen fragen zu können und riefen zur Ruhe auf. „Nun, Gildenmänner, wir hoffen das ihr zu einer Entscheidung gekommen seid! Also jeder Großmeister teilt uns jetzt bitte die Anzahl der Ja- und Neinstimmen mit!“

Am meisten Neinstimmen gab es von der Gilde der Bewahrer und der Gilde der Schreiber, die natürlich ziemlich böse auf ihre Mitglieder waren. Aber selbst in diesen Gilden gab es einige Ja-Stimmen und vor allem in den anderen Gilden hielten sich Ja- und Neinstimmen die Waage oder es gab sogar ganz selten fast nur Ja-Stimmen. Dann äußerten auch die fünf Lords sich noch ein letztes Mal.

„Wie es aussieht, gibt es ein paar mehr Ja-Stimmen als Neinstimmen. Auch wir tendieren eher dazu, euch zuzustimmen. Zuerst einmal müssen wir zugeben, dass Atianas Werk zumindest teilweise unsere Anerkennung findet, was aber nichts daran ändert das sie gegen eine unserer Regeln verstoßen hat. Wir verstehen auch, dass sie zu denen zurück möchte, die sie als ihre Familie und Freunde bezeichnet. Wir können nicht zulassen, dass sie das Kind eines Ahrotan hier zur Welt bringt und damit unsere sittliche Ordnung verletzt.

Wir können es ebenso wenig zulassen, dass jemand der sich so sehr gegen unsere Regeln stellt hier bleibt, wo sie andere aufrühren könnte. Tyrrus hatte Recht damit, als er sagte, dass das Aussehen eines Zeitalters keine Rolle spielt, wenn es ein Gefängnis ist. Natürlich ist es normalerweise üblich, Schwerstverbrecher in grässliche Gefängniszeitalter zu schicken, doch eure Argumentation hat uns überzeugt.

Tyrrus und Demnar können sich unabhängig voneinander ein Zeitalter von Tyrrus für sich alleine aussuchen. Ein Bewahrer wird sie begleiten und kontrollieren, ob sie tatsächlich ihre Verbindungsbücher nach D’ni verbrennen.
Atiana, auch euer Vorschlag wird ausgeführt. Ein Bewahrer wird euch begleiten, ihr werdet das Verbindungsbuch nach D’ni verbrennen und könnt dann auf Andara bleiben. Die Bücher von Tyrrus und Atiana werden sichergestellt und in unserem Geheimarchiv gelagert werden.

Andere aufrührerische Menschen sollten sich jetzt nicht dazu aufgefordert sehen ebenfalls gegen das System anzukämpfen. Dieser Fall ist eine Ausnahme, in der wir Gnade wallten lassen. Die Angeklagten hatten gute Argumente vorzubringen, warum wir Gnade wallten lassen sollten. Wäre dies nicht so, hätten wir sie wesentlich härter bestraft. In ihren Fällen wird es Strafe genug sein, dass sie nicht nach D’ni zurück können und auch keine Bücher mehr schreiben können! Wir möchten die Angeklagten nun bitten vorzutreten und sich zu ihren Zeitaltern zu verbinden.“

Atiana, Tyrrus und Demnar traten vor. Atiana stellte sich sogleich vor das Verbindungsbuch zu der großen Insel Andaras, Tyrrus vor das Buch Faerin und Demnar vor das Buch Gorean, eine felsige Bergwelt, die er einmal mit Tyrrus besucht hatte. Hinter den dreien machten die Bewahrer sich bereit ihnen sogleich zu folgen. Atiana sah noch einmal in die Runde. Die Leute in den Zuschauerreihen redeten nach wie vor angeregt miteinander und verfolgten das Geschehen interessiert.

Sie atmete tief durch und legte ihre Hand auf das leuchtende Feld. Langsam verschwand der große Saal vor ihren Augen und machte einer kurzen Dunkelheit Platz, ehe diese sich dann in den grünen Dschungel Andaras verwandelte. Die frische, feuchte Luft, die Flecken des blauen Himmels durch das Dickicht und das wunderbare Grün um sie herum wirkten beinahe wie eine Erlösung nach den tristen Höhlen D’nis.

Sie trat zur Seite und wartete bis der Bewahrer sich materialisiert hatte, dann holte sie das Verbindungsbuch nach D’ni heraus, dass sie immer bei sich trug und baute zusammen mit dem Bewahrer ein Lagerfeuer auf. Als das Feuer dann gut genug brannte, warf sie das Buch hinein und sah dabei zu wie die Seiten und der schöne Einband von den Flammen verzehrt wurden. Als der Bewahrer sichergestellt hatte, dass wirklich nichts außer der Asche zurückgeblieben war, nickte er ihr wortlos zu und benutzte das Verbindungsbuch an seinem Gürtel.

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BeitragVerfasst: 16.03.2007 - 16:40 
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Atiana ging sofort wieder nach Feora. Es schien ihr eine Ewigkeit her zu sein, dass sie hier gewesen war. Die Verhandlungen hatten tatsächlich fast einen Monat gedauert. Sie lächelte vor sich hin. Alles war gut gegangen und jetzt war sie hier, wo sie hingehörte! Erleichterung und Fröhlichkeit kamen über sie und sie tanzte leicht durch den Wald, den sie inzwischen so gut kannte und berührte die Pflanzen, wie um sicherzugehen das dies alles real war.

Erst jetzt wurde ihr klar, wie sehr sie dies alles vermisst hatte und wie sehr sie es liebte hier zu leben. Sie bereute nichts von dem was sie getan hatte und sah selbst in den Geschehnissen der letzen Wochen etwas Gutes: Sie hatte erst in dieser Situation gemerkt, wie sehr ihr dies alles fehlte und wie stark sie daran hing!

Endlich war sie beim Dorf angekommen – sie hatte das Verbindungsbuch damals extra an einem etwas weiter vom Dorf entfernten Ort geschrieben – und wurde von allen fröhlich begrüßt. Jemand rief nach Thalan, der kurze Zeit später aus ihrer gemeinsamen Hütte trat und erst mal fassungslos stehen blieb. Auch Atiana blieb stehen, drehte sich einmal um sich selbst, um alles in sich aufzunehmen, rannte dann auf Thalan zu und fiel ihm in die Arme. Überglücklich küssten und drückten sie sich.

Atiana löste sich lächelnd wieder von ihm und sagte: „Pass auf das du mich nicht erdrückst, sonst passiert dem Kind noch etwas!“ Thalan sah sie überrascht und dann verstehend an, lächelte übers ganze Gesicht und küsste sie wieder. „Ich habe mir schon Sorgen um dich gemacht! Du hast doch gesagt, dass du nicht lange weg sein würdest! Was ist geschehen?!“, fragte er neugierig.

„Das werde ich dir später erzählen! Jetzt muss ich erstmal was essen, ich habe einen Mordshunger auf Asopar!“ Thalan lachte, da er wusste, dass dies Atianas Lieblingsgericht der Feorin war. Er führte sie in ihre Hütte und übernahm fürsorglich das Kochen, weil Atiana sich nach seiner Meinung ausruhen sollte. Diese grinste und meinte: „Na so weit bin ich nun auch wieder nicht! Aber bitte, versuch dein Glück! Ich hoffe nur du lässt nichts anbrennen!“

Beide lachten herzlich. Es schien als ob sich ein dunkler Schleier von Atiana hob. Hier war sie glücklich, hier war sie frei, hier war sie zu Hause! Während der Nächte dachte sie allerdings oft an Tyrrus und Demnar und fragte sich wie es ihnen ergehen mochte. Sie bedauerte es auch, dass das Buch Andara ihr einziges sein würde.

Atiana verrichtete die typischen Arbeiten einer Frau in Feora und bereitete alles in der Hütte auf das neue Familienmitglied vor. Inzwischen war ihre Konstitution durch die harte Arbeit stärker geworden und so konnte sie noch lange Zeit viele Dinge machen, bis sie spürte, dass es nicht mehr ging. Sie musste sich öfter ausruhen, nicht nur zu ihrem eigenen Wohl, sondern auch zu dem des Kindes. Zum Glück war Thalan bereit alles für sie zu tun und an der Art wie er sie umsorgte erkannte sie, dass er ein wunderbarer Vater werden würde.

Schließlich brachte Atiana einen kräftigen, gesunden Jungen zur Welt, den sie Tyrrus nannte. Er war ein aufgeweckter kleiner Bursche, der leicht zu pflegen und sehr fröhlich war. Atiana liebte es Mutter zu sein, da sich ihre Einstellung gegenüber einem Familienleben inzwischen geändert hatte, doch es gelang ihr nicht ein zweites Mal schwanger zu werden. Thalan fand das nicht weiter schlimm, er liebte den kleinen Tyrrus über alles und war sehr glücklich.

Als der kleine Tyrrus alt genug war um Fragen zu stellen, wollte er von Atiana etwas über ihre ursprüngliche Heimat wissen. Das kam davon, dass er gemerkt hatte, dass er etwas anders als andere Feorin war und wusste, dass Atiana nicht von hier war.
Und so begann Atiana ihre Geschichte zu erzählen, wodurch sie bald zu einer der besten Geschichtenerzähler in Feora wurde. Die Geschichte machte im ganzen Dorf die Runde und wurde somit eine neue Geschichte für die Feorin.
Sie nannten die Geschichte „Atiana von den D’ni“ und schmückten sie sehr aus. Atianas Version war natürlich die beste, aber sie selbst nannte sie „Das Buch Andara“ und es wurde eine der besten Geschichten in Feora.

[align=center]Ende[/align]

Nachwort

Für alle die es interessiert, schildere ich hier noch kurz was mit den anderen wichtigen Figuren dieser Geschichte passiert ist und wie es mit Atiana weiter ging. Danach werde ich noch ein paar Worte an die werte Leserschaft richten.

Tyrrus starb nur wenige Jahre nachdem er D’ni verlassen musste auf Faerin. Er hatte kaum noch seine Hütte verlassen können, da er sehr krank war, ist aber dennoch sehr alt geworden.

Demnar starb kurze Zeit vor Tyrrus bei einem Unfall auf Gorean. Er war noch relativ jung gewesen.

Teyla heiratete kurze Zeit nachdem Atiana D’ni verlassen hatte einen Mann von den Tintenmachern. Die Ehe war zur Hälfte arrangiert, da eine Verbindung zwischen Buchmachern und Tintenmachern äußerst gut für die Eltern war. Sie führte ein glückliches Leben.

Deliron und Chanya verloren sehr stark an Ansehen und Deliron wurde seiner Gilde verwiesen. Da Chanya in ihrem Alter keine Kinder mehr bekommen konnte, blieben sie ohne einen Nachkommen, der die Dinge wieder in Ordnung hätte bringen können. Sie starben beide recht früh aufgrund ihrer Sorgen und Nöte.

Die Bücher von Tyrrus und Atiana wurden in das Geheimarchiv auf einem kleinen Zeitalter gebracht, dessen Buch eines Tages verbrannt wurde, da das Geheimarchiv nicht mehr gebraucht wurde.

Thalans Eltern starben als der kleine Tyrrus zehn Jahre alt war. Sie waren recht alt geworden und alle waren sehr traurig gewesen. Dies war die erste Beerdigung nach feorischer Art, bei der Atiana dabei war.

Serman starb nur kurze Zeit nach Thalans Eltern und sein Sohn Vecklar wurde der neue Herr von Feora. Er war dem Dorf ein ebenso guter Herr wie Serman.

Thalan starb nicht lange nachdem sein Sohn Tyrrus selbst Großvater geworden war. Thalan wurde mit 100 Jahren der neue älteste Feorin.

Tyrrus und alle seine Nachfahren lebten aufgrund ihres D’niblutes länger als alle anderen Feorin und auch einige andere der typischen Merkmale der D’ni blieben ihnen.

Atiana hatte es nicht einfach nach Thalans Tod. Alleine ihr Sohn, ihre Schwiegertochter und ihre Enkel und Urenkel lenkten sie ab und gaben ihr neuen Lebensmut. Sie hatte noch so unglaublich viel Zeit vor sich, die sie gut zu nutzen wusste. Sie sah noch viele Generationen kommen und gehen und sah oft mit Wehmut auf frühere Zeiten zurück und erwartete mit Sehnsucht die Wiedervereinigung mit ihrem Liebsten in der anderen Welt.

Schließlich starb auch sie im Alter von 279 Jahren und bekam neben Thalan ein Ehrengrab. Ihre Geschichte blieb ein Klassiker an den Lagerfeuern und auch in D’ni erinnerten sich noch lange Zeit nach den Verhandlungen einige Leute an die mutige Frau, die es gewagt hatte sich aufzulehnen und zumindest einen Teilerfolg verbucht hatte.


Werter Leser! Das Buch Andara wird nun hier geschlossen. Ich hoffe, dass euch die Geschichte der jungen Atiana gefallen hat. Ich danke euch allen für eure Unterstützung – und wenn sie teilweise auch nur kam, indem ihr es gelesen habt.

Diese Geschichte hat mir wirklich viel Spaß bereitet und ich kann euch garantieren, dass dies nicht die Letzte sein wird. Ich arbeite bereits seit einiger Zeit an einer neuen Idee und vielleicht wird auch sie bald umgesetzt werden und an euch weitergeleitet werden.

Eine Geschichte ist zu Ende, doch für mich heißt das gleichzeitig auch, dass eine neue beginnen kann; getreu dem Motto:

Das Ende ist noch nicht geschrieben!

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